Schrunden an den Fersen?

Rissige, schmerzende Fersen sind ein weit verbreitetes Problem, besonders in den wärmeren Monaten. Diese Risse – medizinisch Rhagaden genannt – entstehen durch trockene Haut und können sehr unangenehm sein. Neue Ansätze versprechen schnellere Ergebnisse als traditionelle Pflege allein.
Wie entstehen Schrunden?
Fersen sind besonders anfällig für Risse, denn die Haut dort hat weniger Talgdrüsen als andere Körperstellen und ist durch das Körpergewicht zusätzlich belastet. Trockenheit, mangelnde Pflege, bestimmte Schuhe oder trockene Luft führen zu Mikrorissen, die sich zu tiefen, schmerzhaften Spalten entwickeln können.
Kleben – eine innovative Behandlungsmethode
Medizinische Kleber und spezielle Verschlussmittel können eine effektive Ergänzung zu Pflegeprodukten sein. Diese Mittel verschließen die Risse, schaffen ein feuchtes Milieu, das Heilung fördert, und reduzieren Schmerzen beim Gehen deutlich. Sie wirken schneller als reine Cremes, die hauptsächlich oberflächliche Trockenheit bekämpfen.
Praktische Behandlung und Vorbeugung
- Regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbene Haut und verbessert die Aufnahme von Pflanzenstoffen
- Nach dem Duschen ist die Haut aufnahmefähig für Feuchtigkeitspflege
- Flache, bequeme Schuhe reduzieren die Belastung der Fersen
- Ausreichend Wasser trinken unterstützt die Hautgesundheit von innen
Ein Apotheker oder eine Apothekerin kann Sie bei der Auswahl der richtigen Pflegemittel und eventuellen Verschlussmitteln beraten. Bei besonders hartnäckigen Fällen sollte ein Hautarzt oder eine Hautärztin aufgesucht werden, um mögliche Grunderkrankungen auszuschließen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.