Gefährliche Gartenarbeit


Grasmilben: So schützen Sie sich vor den winzigen Plagegeistern
Das hilft gegen Grasmilben-Angriffe

Grasmilben – auch Herbstmilben oder Erntemilben genannt – sind winzige Parasiten, die besonders im Sommer und Herbst aktiv werden. Ihre Larven können heftige Hautreizungen verursachen. Was Sie über die Vorbeugung und Behandlung wissen sollten.

Die Symptome erkennen

Grasmilben-Bisse führen zu intensivem Juckreiz und rötlichen Pusteln, oft an Stellen, wo Kleidung eng anliegt: Knöchel, Beinbeugen oder Taille. Der Juckreiz setzt typischerweise Stunden nach dem Kontakt ein und kann mehrere Tage bis Wochen anhalten. Im Gegensatz zu Mückenstichen treten die Symptome nicht sofort auf.

Vorbeugung: Das beste Mittel

Der effektivste Schutz besteht darin, den Kontakt zu vermeiden. Tragen Sie bei Gartenarbeit lange Hosen und Socken, die Sie über die Hosenbeine ziehen. Grasfreie Bereiche sind sicherer als hohe Wiesen. Duschen Sie nach Aufenthalten im Freien und waschen Sie Kleidung sowie Bettwäsche warm, um Larven abzutöten. Das gründliche Abwaschen der Haut mit Seife ist ebenfalls wichtig.

Linderung der Symptome

Sollten Sie gebissen worden sein, lindern Kühlpacks und lokale Antihistamin-Cremes den Juckreiz. Vermeiden Sie intensives Kratzen, da dies zu Hautinfektionen führen kann. Bei starkem Juckreiz können orales Antihistaminika oder kortisonhaltige Cremes hilfreich sein. Bei Verdacht auf Sekundärinfektion sollte ein Arzt konsultiert werden.

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach geeigneten Schutzmitteln und Behandlungsmöglichkeiten für Grasmilben-Bisse.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.