Risiken kaum bekannt


Schmerzmittel beim Sport: Wirkung, Risiken und Alternativen
Schmerzmittel im Freizeitsport

Nach dem Sport, bei Muskelkater oder kleinen Verletzungen greifen viele Menschen zu Schmerzmitteln. Aber nicht immer ist das die beste Lösung – und es birgt Risiken.

Warum Schmerz ein Warnsignal ist

Schmerz ist ein wichtiges Alarmsignal des Körpers. Er teilt Ihnen mit, dass etwas nicht stimmt. Schmerzmittel zu nehmen, ohne die Ursache zu klären, kann dazu führen, dass Sie sich bei einer Verletzung weiter belasten – was zu schlimmeren Schäden führt. Ein Muskelkater ist unangenehm, aber harmlos und verschwindet nach einigen Tagen von selbst.

Risiken bei regelmäßigem Gebrauch

Häufige Einnahme von Schmerzmitteln, besonders von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen, kann Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen oder – bei längerfristigem Gebrauch – Nieren- oder Herzprobleme verursachen. Paracetamol in hohen Dosen schadet der Leber. Ein zu intensiver Sport unter Schmerzmitteleinfluss erhöht das Verletzungsrisiko.

Bessere Alternativen

Kühlung, Ruhe und Hochlagerung sind erste Maßnahmen. Ein weiches Dehnen und leichte Bewegung können hilfreich sein. Massage und wärmende Salben unterstützen die Heilung. Bei starken Schmerzen ist ärztliche Abklärung sinnvoller als unkontrollierter Schmerzmittelgebrauch.

Wenn Schmerzmittel nötig sind

Ist die Verwendung wirklich notwendig, wählen Sie die niedrigste effektive Dosis und den kürzesten notwendigen Zeitraum. Nutzen Sie Schmerzmittel zusammen mit anderen Maßnahmen wie Kühlung oder Ruhe. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, welches Mittel für Ihre Situation am sichersten ist.

Sportgerechte Prävention: Aufwärmen, angemessenes Training und Ruhezeiten sind die beste Prävention. Ihre Apotheke berät Sie gerne zu Verletzungsprävention und sicherer Schmerzmittelverwendung beim Sport.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.